Auch 2026 hat eine Gruppe aus Kernscheid „vom anderen Hügel“ am Fastnachtsumzug in Trier‑Irsch teilgenommen. Das Motto lautete diesmal „Die vom anderen Stern“ – eine Rakete mit Weltkugel und kleinem Seitenhieb auf die Eroberungspläne von Donald Trump.
Die Entscheidung, den Wagen zu bauen, fiel laut „Macher und Planer“ Rainer Freischmidt kurzfristig: Rund zwei Wochen blieben für Planung und Umsetzung. Der Wagen erreichte mit Spitze und Fahrgestell eine Höhe von fast vier Metern. Aufgrund dieser Dimensionen musste er erstmals zwei Nächte außerhalb der Garage der Freischmidts untergebracht werden – dank der Familie Faber fand er in deren Scheune ein passendes, millimetergenaues Zwischenquartier. Selbst dort musste die Spitze abgenommen werden.
Ein besonderer Dank gilt Therese und Paul Hisgen. Paul hat mit seinen 14 Jahren beeindruckenden Einsatz gezeigt: Er schrieb ein KI‑Lied, das das Motto mit dem Irscher Fastnachts-Thema „Paris, Stadt der Liebe“ verband (ein echter Ohrwurm!), druckte einen Eiffelturm in 3D, kleisterte mit, bemalte und beschriftete die Weltkugel und war beim Sprayen kaum zu bremsen.
Ein großer Dank geht auch an Thomas Brungs, der den Karnevalswagen schon zum dritten Mal in Folge mit seinem Traktor durch das Tal von Kernscheid auf die Irscher Seite hochgezogen hat – das hat der Gruppe viel Mühe und Kraft erspart.
Beim Umzug selbst war die Gruppe mit 27 Personen dabei. Für Stimmung entlang der Strecke sorgten 62 Säcke Wurfgut (Bonbons, Chips, Popcorn u.v.m.) sowie 1 kg Konfetti, das in Irsch aus der Rakete gepustet wurde.







































